23.10.2019

NRW-Premiere „Zwingli“ in ausverkaufter Lichtburg in Essen

„Zwingli – Der Reformator“ feierte am Dienstag, dem 22. Oktober, große NRW-Premiere in der ausverkauften Lichtburg in Essen! Begeisterten Applaus gab es für Zwingli-Darsteller Max Simonischek und Regisseur Stefan Haupt. „Noch drei Jahre vor Luther übersetzte Ulrich Zwingli die Bibel ins Deutsche. Das haben Sie sicher nicht gewusst“, so die Schweizer Reformationsbotschafterin Catherine McMillan zur Bergrüßung. „Der Schweizer Kirchenrebell kämpfte für eine sozial gerechte Gesellschaft im Hier und Jetzt. Das macht ihn auch heute noch so aktuell“, erklärte der deutsche Produzent Mario Krebs von der Eikon anschließend im Podiumsgespräch. Weitere Gäste des Abends waren Präses Manfred Rekowski von der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Oberbürgermeister Thomas Kufen. Die Premiere war eine Veranstaltung des Filmverleihs W-film in Kooperation mit der Evangelischen Kirche im Rheinland.

In der Schweiz begeisterte „Zwingli – Der Reformator" Anfang des Jahres bereits mehr als eine Viertelmillion Zuschauer. Zum Reformationstag am 31. Oktober startet das bildgewaltige Historiendrama über den Kampf um eine neue Weltordnung in 100 deutschen Kinos.

01_zwingli_premiere_essen_web. Foto v.l.n.r.: Bürgermeister Thomas Kufen, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Moderatorin Catherine McMillan, Max Simonischek, Stefan Haupt, Präses Ev. Kirche Rheinland Manfred Rekowski, Mario Krebs, Stephan Winkler. © W-film / Lutz Winterstein



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Filminhalt:

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart (Sarah Sophia Meyer) führt ein karges Leben zwischen Gottesfurcht und Sorge um die Zukunft ihrer Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Ulrich Zwingli (Max Simonischek) tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände in der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Seine revolutionären Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus und es entbrennt ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.

Weiterführende Links und Informationen:

 

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